Flusskultur Radreisen[240 Kilometer]

Selbst organisierte Anreise nach Aue
Unsere Route startet im sächsischen Erzgebirge in der alten Bergbaustadt Aue. Vorbei an der Burg Stein und dem Röhrensteig, eine überdachte Holzbrücke aus dem Jahr 1535, gelangen Sie nach Zwickau. In Zwickau, dem Geburtsort des Komponisten Robert Schumann lohnt sich ein Stop in der historischen Innenstadt mit ihren alten Priesterhäusern. Die letzte Strecke zum Tagesziel führt vorbei an der prächtigen Doppelschlossanlage Forder- und Hinterglauchau, dessen Museum auch zu einer Besichtigung einlädt, vorbei an Glauchau nach Waldenburg mit seinen ungezählten historischen Töpferwerkstätten und dem Schloss der Fürsten von Schönburg-Waldenburg.
Heute geht es über Wolkenburg nach Penig. Die Stadt glänzt zum einen durch ihr denkmalgeschütztes Zentrum, zum anderen durch ihr 2000 Meter langes Kellerbergsystem. Durch ein enges, romantisches Tal gelangt man zur Rochsburg, die auf einem 50 Meter hohen Felssporn alle Eigenschaften einer Märchenburg aufweist. Über Luzenau erreicht man die Wechselburg, eine der am besten erhaltensten romanischen Großbauten Deutschlands. Auf dem Weg dorthin beeindruckt das 68 Meter hohe und 381 Meter lange zweigeschossige Göhrener Eisenbahnviadukt. Die gigantische Brücke ruht auf 24 Bögen. Über das 1000-jährige Städtchen Rochlitz führt die Tagesetappe nach Colditz mit seinen mittelalterlichen engen Gassen, Fachwerkbauten, Renaissance-Rathaus und Schloss. Die historische Altstadt von Grimma mit Schloss, Rathaus und frühgotischer Frauenkirche ist das Ziel der Tagestour.
Erstes Ziel ist heute Trebsen. Die Kleinstadt am Ufer der Mulde wartet mit einem reizenden Ensemble aus ehemaligem Rittergut und Schloss auf. Das historische Wurzen präsentiert sich vom Muldeufer mit einer eindrucksvollen mittelalterlichen Silhouette, die von den Türmen von Dom, Bischofsschloss und Wenceslaikirche geprägt wird. Weiter die Mulde abwärts gelangen Sie nach Eilenburg, dessen Burganlage einst Sitz Graf Heinrichs – Begründer des Wettiner Territorialstaates Sachsen war. Das Etappenziel ist die Kurstadt Bad Düben mit ihrer historischen Altstadt und der mehr als 1000-jährigen Burg.
Auf unserer letzten Etappe von Bad Düben nach Dessau geht es nach Bitterfeld, wo ein ehemaliger Tagebau inzwischen zum Segeln, Baden und Entspannen einlädt. Auf dem Weg nach Dessau passiert man Altjeßnitz, berühmt für seinen barocken Irrgarten. Das quadratische Heckenlabyrinth ist in seiner Größe und Form einzigartig in Deutschland. Nun ist es nur noch einen Katzensprung bis nach Dessau, wo man am Tierpark bereits einen ersten Eindruck vom Weltkulturerbe, dem Gartenreich Dessau-Wörlitz, erhält. An dieser Stelle, am nördlichen Stadtrand von Dessau, mündet die vereinigte Mulde nach 124 Kilometer langem Lauf in die Elbe. Die Stadt Dessau mit dem nahe gelegenem Wörlitzer Park, den vielen Schlossanlagen des Dessau-Wörlitzer Gartenreiches und dem Anschluss zum Elbe-Radweg bildet einen würdigen Schlusspunkt unserer Tour.